![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dieser Newsletter wird unterstützt von | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| www.ccreport.com | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sollte dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt werden, schauen Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Herzlich Willkommen zum neuen ccr-Newsletter!
contamination control report Nummer 7 / 8 • Datum 29. Juli 2011 EditorialGuten Tag liebe Reinrauminteressierte Es gibt viele Herausforderungen, die an Reinraum-Unternehmen gestellt werden und umgesetzt werden müssen. Dazu gehören die Klassifizierung der aufzubereitenden Produkte, die Erstellung von standardisierten Arbeitsanweisungen sowie die Validierung von Reinigungs- und Desinfektionsverfahren. Um gute Standards zu gewährleisten, werden Gesetze erlassen, deren Umsetzung viele Umtriebe mit sich bringt. Dabei bietet es sich an, Qualitätsprüfungen an externe Institute zu vergeben, um den Normalbetrieb nicht zu stören. Solche Institute verzeichnen in unseren Tagen eine enorme Zunahme des Interesses an Qualitätsprüfungen. Diese dienen dem Handel und den Verbrauchern als unschätzbare Orientierungshilfe bei der Auswahl geeigneter Produkte. Zertifikate und Qualitätslabel unterstützen die Hersteller darüber hinaus bei der Vermarktung ihrer Produkte. Reinraumfirmen erhalten durch Qualitätslabel die Gewähr, dass die verbauten Materialien zuverlässig auf ihre Reinraumtauglichkeit geprüft und zertifiziert wurden. So sind sie oft vor Regressforderungen sicher. Auf diese Weise verlagern sie Qualitätsrisiken auf die Institute sie punkten natürlich damit bei den Kunden. Für die Kunden resultiert aus der Arbeit der Institute eine verbriefte Sicherheit sowohl über die verwendeten Materialien als auch über die Produkte. So ist allen gedient. In diesem Heft berichten das Institut für Photonische Technologien und die Hohenstein Institute über ihre Arbeit.
Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Lesen! Ihre Annette von Kieckebusch-Gück
Übrigens: Nutzen Sie auch in diesem Jahr die vielfältigen Möglichkeiten unseres ccr-GUIDE, DER online-Datenbank im Reinraumbereich! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Dieser Newsletter wird unterstützt von | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
FastDiagnosis: Mit jeder Stunde der verzögerten Therapieeinleitung sinkt die Überlebensrate von Sepsis-Patienten um über 7%. Die aktuelle Praxis der Sepsisdiagnostik über Blutkultur (>48h), immunologischen Biomarkernachweis (>4h) und Resistenzgennachweis über PCR (>8h) findet in zentralisierten Laboren statt und nimmt zuviel Zeit in Anspruch. (Quelle: Dr. P. Schubert, R-Biopharm). Der Verbund „FastDiagnosis“, bestehend aus Ärzten, Forschern und Unternehmen, entwickelt ein optisches Verfahren weiter, das den Zeitaufwand für die Bestimmung von Bakterien in Körperflüssigkeiten von bisher über einem Tag auf wenige Minuten reduziert. Die neue Diagnostik soll routinemäßig direkt vor Ort am Krankenbett oder in der Notaufnahme zum Einsatz kommen. Projekt „FastDiagnosis“ Beteiligte Unternehmen und Forschungsinstitute • R-Biopharm AG, Darmstadt Luftkeime in industriellen Reinräumen sofort erkennen Die Raman-Spektroskopie als Detektionsmethode kommt ebenfalls bei dem Verbundprojekt RAMADEK zum Einsatz. Aufgrund ihrer Schnelligkeit und Zuverlässigkeit bringt sie für die lückenlose Überwachung von sensiblen Prozessen in der Herstellung von Arznei- und Lebensmitteln entscheidende Vorteile. Im Gegensatz zu herkömmlichen mikrobiologischen Tests, ermöglicht die RAMADEK-Methode die Kontrolle der Keimbelastung in geschlossenen Reinräumen oder Operationssälen in Echtzeit. Die Verknüpfung der zahlreichen Teilaufgaben wie Probenentnahme und Probenhandhabung, optische Detektion, Identifikation, Steuerung und Datenverarbeitung, ist für die beteiligten Wissenschaftler eine komplexe Herausforderung. Projekt „RAMADEK“ – Beteiligte Unternehmen und Forschungsinstitute • EADS Deutschland GmbH, München MCRT Micro CleanRoom Technology GmbH, HeuchelheimDas Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit 2002 den Forschungszweig der Biophotonik und hat seither rund 100 Millionen Euro investiert. Mehr als 150 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft setzen bereits neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in praxistaugliche Lösungen um. Schon heute gehören die optischen Technologien zu den wichtigsten Impulsgebern für die Medizintechnik. Zu besichtigen ist der „BioPartikelExplorer“ auf dem Gemeinschaftsstand (340) des Forschungsschwerpunktes Biophotonik in Halle B1. Weitere Informationen: Institut für Photonische Technologien
|
|
|
Neues Reinraumlabor von ETH und IBMAutor: Lukas Langhart Die ETH Zürich und das IBM Forschungslabor Zürich haben den Grundstein für ein gemeinsames Forschungszentrum für Nanotechnologie auf dem Gelände der IBM in Rüschlikon gelegt. Die Investition ist Teil einer strategischen Partnerschaft beider Institutionen und stellt einen Gewinn für den Wirtschaftsstandort Schweiz dar. Das Forschungszentrum steht interessierten Partnern offen. Seit knapp 10 Jahren verfügt die ETHZ über ein Reinraumlabor für Mikro- und Nanotechnologie auf dem Hönggerberg. Gemeinsam mit IBM eröffnete sie nun ein Reinraum-Nanoforschungszentrum, kurz NETL (Nanoscale Exploratory Technology Lab), für die Entwicklung elektronischer Bauelemente mit neuen Nanomaterialien. Hier werden Wissenschaftler der ETH und von IBM gemeinsam durch die Verbesserung von Prozessoren und Speichern die Effizienz von Computern steigern. 900 Quadratmeter misst allein der Reinraum des NETL, das Herzstück des Projekts. Das Gebäude auf dem Gelände von IBM in Rüschlikon machte Investitionskosten von rund 90 Millionen Franken erforderlich. Die ETH trägt mit 15 Millionen Franken zur technischen Infrastruktur bei. Nanotechnologie erfordert Reinraumtechnologie Die Nanotechnologie arbeitet im Bereich von Millionstel
Millimetern. Doch unsere Luft ist durchsetzt mit unzähligen
Partikeln, jeder Prozessschritt ist wegen Verschmutzung durch
Staubpartikel fehleranfällig. Experimentelle Nano-Forschung findet
deshalb in Reinräumen statt, in denen die Anzahl der Partikel auf
ein Minimum reduziert wird um die Proben zu schützen. Neue Reinräume für ETH- und IBM-Forscher Mit frisch gewaschenen Händen greift sich Valentin Döring,
Doktorand in der Gruppe für Mikro- und Nanosysteme am Departement
für Maschinenbau und Verfahrenstechnik der ETH Zürich, einen der
Reinraum-Anzüge. Das Thermometer an der Wand zeigt 21,1 Grad
Celsius. «Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden so konstant wie
möglich gehalten», sagt Döring. Deshalb schwitzt man auch praktisch
nicht im Reinraum-Anzug. Bereits vor und während des Physikstudiums
an der Technischen Universität München jobbte der 28-jährige Döring
in der Industrie in verschiedenen Reinräumen. Später verbrachte er
ein Jahr an der Universität Tokio, wo er ebenfalls im Reinraum
arbeitete. Vor einem Jahr begann er das Doktorat an der ETH Zürich.
Hier beschäftigt er sich vor allem mit Nanosystemen und verbringt
mehrere Tage pro Woche im Reinraum. Sicherheit geht vor Der Zutritt zu den Reinräumen ist dem autorisierten Forschungspersonal vorbehalten. Auch jede einzelne Chemikalie, und gilt sie als noch so ungefährlich, muss von den Verantwortlichen freigegeben werden, bevor sie im Reinraum eingesetzt werden darf. Für Notizen liegt fusselfreies Papier bereit, und die Stifte müssen gereinigt werden, bevor sie im Labor verwendet werden können. Das Tragen von Handschuhen ist Pflicht. Das Anziehen derselben, ohne dabei die Fingerspitzen zu kontaminieren, ist für Laien sehr anspruchsvoll. «Im Reinraum ist man eher übervorsichtig», sagt Döring. Niemand bedient eine Maschine, ohne vorher von einem erfahrenen Reinraum-Nutzer instruiert worden zu sein. Zum Reinraum-Training gehören ausserdem diverse Sicherheitsinstruktionen inklusive Feuerbekämpfungskurs und eine Einführung in die Entsorgung von Chemikalien. Die wichtigste Anforderung für die Arbeit im Reinraum sei allerdings die Disziplin, sagt Döring. Wer sich mit der Fingerspitze aus Versehen an der Nase kratzt, muss sofort ein neues Paar Handschuhe anziehen. Und wer sich ausserhalb der regulären Arbeitszeiten im Reinraum aufhält, wird vom sogenannten Dead Person’s Monitoring System überwacht: Jeder hat sich ein Gerät mit einem Alarmknopf umzuhängen, das Döring den «Totmannsensor» nennt. Es löst automatisch Alarm aus, wenn es sich länger als 30 Sekunden ausserhalb der senkrechten Position befindet. Weitere Informationen IBM Research GmbH
|
|
|
Mehrwegbekleidung Quantus® Protect
Xtra:
|
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Testkit zur Überprüfung der WasserqualitätEin Test-Kit erleichtert die Kontrolle von Brauch- und Prozesswasser sowie Oberflächenvor Ort. Interessant ist die schnelle Testmethode für Lebensmittel verarbeitende Betrieben, im Lebensmittelhandel, in der Gastronomie, im Gesundheitswesen und in gewerblichen Wäschereien, Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) sowie Klimageräten. Feuchtigkeit und Wärme sind die idealen Lebensgrundlagen für eine Vielzahl von Mikroorganismen, die u. U. auch dem Menschen gefährlich werden können. Bei herkömmlichen Laboruntersuchungen liegt die mikrobiologische Auswertung i. d. R. erst nach einigen Tagen vor – zu spät also, um durch Hygienemassnahmen umgehend eine Gefährdung von Mitarbeitern, Kunden oder Gästen zuverlässig auszuschliessen. Mit einem neuartigen Keim-Schnellnachweis lässt sich die mikrobiologische Belastung von Wasser und Oberflächen seit Kurzem ohne kostspielige und zeitaufwendige Laboruntersuchungen direkt vor Ort abschätzen. Testkit für die Überprüfung des Hygienestatus Experten des Instituts für Hygiene und Biotechnologie (IHB) an den Hohenstein Instituten in Bönnigheim haben ein neuartiges Test-Kit im Rahmen eines Forschungsprojektes (AIFNr. 16067N/1) entwickelt und in die Praxistauglichkeit belegt. Um spezielle Keime nachweisen zu können, die im Übergangsbereich zwischen Wasser und festen Oberflächen einen sogenannten Biofilm bilden, entwickelten die Wissenschaftler eine auf Antikörpern basierende Testmethode weiter, wie sie u. a. auch bei Schwangerschaftstests bereits erfolgreich zum Einsatz kommt. Der Schnellnachweis gibt innerhalb weniger Stunden Auskunft darüber, ob die Keimbelastung über einer kritischen Grenze von 100 KBE/ml (100 Kolonie bildende Einheiten pro Milliliter) liegt und entsprechende Gegenmassnahmen ergriffen werden müssen. Dabei ist der Test so einfach, dass er auch von Laien sicher und schnell ausgeführt werden kann. Der Schnellnachweis eignet sich insbesondere dazu, eine gefährliche Belastung mit Enterobakterien, zu denen auch der EHEC-Erreger zählt, und Pseudomonaden in Schwimmbädern und Pools, Dampfbädern, Saunen und sonstigen Wasser führenden Systemen auszuschliessen. Besonders bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem können diese Keime schwere Darmerkrankungen, Wund- und Atemwegsinfektionen sowie Herzerkrankungen verursachen. Die Überprüfung des Hygienestatus von Brauch- sowie Prozesswasser sowie Oberflächen kann mit Hilfe des neu entwickelten Schnellnachweises künftig direkt vor Ort schnell und kostengünstig erfolgen. Zukunftsmusik: Schnellnachweis auf Legionellen oder Pilze Projektleiter Gregor Hohn sieht für die Zukunft viele weitere Einsatzmöglichkeiten für das Test-System: „Im Moment arbeiten wir daran, den Schnellnachweis so temperaturunabhängig zu gestalten, dass er auch in den heissen Regionen der Welt ohne Kühlkette zum Einsatz kommen kann.“ Gerade dort ist der Bedarf an Hygiene-Untersuchungen in Eigenregie aufgrund fehlender Laborkapazitäten besonders gross. Der Projektleiter plant, den Test-Kit im Hinblick auf weitere Keimarten wie Legionellen oder Pilze zu modifizieren.“ Mit Hilfe des Keim-Schnellnachweises lässt sich die mikrobiologische Belastung von Schwimmbädern und sonstigen Wellness-Einrichtungen künftig schnell, zuverlässig und kostengünstig vor Ort überprüfen. Weitere Informationen: • Hohenstein Laboratories GmbH &
Co. KG Hohenstein Institute |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
parts2clean-Messe 2011
|
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Reinraumreinigung durch professionelle Partner Die anspruchsvolle Reinraumreinigung hat in den letzten Jahren in vielen Branchen zunehmend an Bedeutung gewonnen. In sensiblen Industriebereichen können schon kleinste Schmutzpartikel die Produktionsvorgänge stören. In punkto Reinraumreinigung und -bewirtschaftung ist die Dorfner Gruppe ein gefragter Dienstleistungspartner auf Augenhöhe.
Das Know-how in der Reinraumreinigung beginnt schon beim Anlegen des Reinraum-Overalls: Die Dorfner Gruppe hat eine Methode entwickelt, wie ein Reinraum-Overall angelegt werden kann, ohne das Aussenmaterial des Anzugs zu kontaminieren – von der Entfernung des Verpackungsmaterials bis zum Schliessen des Reissverschlusses. Mit einigen geschickten Handgriffen ist es möglich, den Anzug ausschliesslich im Innenbereich zu berühren. Natürlich ist das Prozedere nicht nur zu Vorführzwecken gedacht, sondern wird im Reinraum-Alltag der Dorfner Gruppe täglich durchgeführt. In regelmässigen Schulungen erlernen die Reinigungskräfte die richtigen Handgriffe. Erstmals präsentierte die Dorfner Gruppe die neue Ankleidetechnik im Rahmen einer Zaubershow an der „Reinraum Lounge“in Karlsruhe 2011. Nach der positiven Resonanz der Lounge-Besucher auf die Ankleide-Show wird die Dorfner Gruppe die Prozedur erneut bei der TechnoPharm vom 11. bis 13. Oktober 2011 im Messezentrum Nürnberg demonstrieren. Besuchen Sie die Dorfner Gruppe auch an ihrem Stand in Halle 1/1-617 und erfahren Sie mehr über die vielfältigen Reinraumdienstleistungen. Weitere Informationen Eine Kostprobe der Ankleide-Show finden Sie unter unter
„Aktuelles“.
|
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Steckbarer Thermo-Palettenshipper für den TransportDas Volumen kühlpflichtiger Medikamente steigt stetig und damit die Aufgaben für die Logistik und Transportverpackung. Für Sendungen, die zu gross für die Nutzung einzelner Isolierboxen sind hat sich der Einsatz von isolierten Palettenshippern bewährt. Neu bietet Storopack einen steckbaren Thermo-Palettenshipper aus Neopor an. Die Neopor-Verpackung verfügt über eine leistungsstarke Isolierung mit unter 11 kg Leergewicht. Einer der ersten Kunden ist Bayer Schering. Der Arzneimittelhersteller versendet in dem Behälter kühlpflichtige Diagnostika an Destinationen weltweit. Die Neopor-Verpackung bietet mit unter 11 kg Leergewicht eine leistungsstarke Isolierung: Für Bayer Schering wurde der Shipper für 72 Stunden und einem Spektrum zwischen +2°C und +8°C konzipiert. In den nächsten 53 Stunden überschreitet die Innentemperatur +25°C nicht, so dass für insgesamt 125 Stunden ein definiertes Temperaturspektrum gegeben ist. Tests in der Klimakammer haben ergeben, dass die Verpackung je nach Temperaturszenario den Bereich 2-8°C auch über 113 Stunden halten kann. Der Behälter mit 575 Litern Fassungsvermögen hat die Grundfläche einer Europalette. Die Höhe von unter 120 cm erfüllt einen Luftfracht-Standard. Grundlage für die hohe Isolationsleistung ist der Kunststoff Neopor, der dem expandierten Polystyrol verwandt ist (EPS). Das silbergraue Neopor hat allerdings einen um bis zu 20 Prozent höheren Dämmwert als das unter dem Handelsnamen Styropor bekannte EPS. Unterstützt wird die Energieeffizienz des Palettenshippers durch eine Vakuumisolationspaneele von va-Q-tec (Würzburg) auf der Innenseite des Deckelmoduls. Das vermindert zusätzlich die Abstrahlung und die Wärmeeinwirkung von oben. Die Vakuumpaneele wird durch eine Hohlkammerplatte geschützt. Neopor hat eine feinzellige Struktur, die eine glatte, geschlossene Oberfläche bildet. Eine zusätzliche Schutzhülle durch einen Umkarton ist daher nicht nötig. Die Kennzeichnung mit selbstklebenden Etiketten ist problemlos möglich. Der Boden des Shippers hat eine leichte Verrippung, die sich in die Lattenzwischenräume der Europalette einfügt und somit den Shipper fixiert. Ein weiteres Detail der durchdachten Konstruktion: Im Deckelmodul sind Vertiefungen für Kartonwinkel bzw. Umreifungsbänder, so dass der Verschluss des Shippers nicht übersteht. Der Palettenshipper wird von einer Person mit wenigen Handgriffen aus sechs Neopor-Modulen aufgebaut. Die patentierte Steckverbindung der Module sorgt für Stabilität und einen engen Fugenschluss. Eine äußere Kartonage ist nicht nötig – der zusammengesteckte Korpus ist selbsttragend und kann flächig überstapelt werden. Eine Beladung mit bis zu 400 kg ist möglich. Auseinandergebaut benötigen die einzelnen Module nur ein geringes Lager- und Transportvolumen. Weitere Informationen: Storopack Schweiz AG |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Grösserer Unternehmenserfolg durch ProzessoptimierungUnter einer Multimoment-Studie versteht man ein Verfahren zur Informationsbeschaffung durch Beobachtung in zufälligen Zeitabständen. Die Beurteilung der Ergebnisse erfolgt mithilfe der Statistik. Hüten Sie sich vor Standardoptimierungen! Viele Unternehmen stellen fest, dass Business Process Optimierung (BPO) und Workflow-Redesign viele Vorteile bieten. Allerdings funktioniert eine Standard-BPO, wie sie von vielen Anbietern von Laborsoftware angeboten wird, nur selten für Labor-Prozesse, die sich durch ihre Vielfalt, Komplexität und Interdependenz auszeichnen. Tatsächlich resultiert eine klassische BPO oft in schlecht gesetzten Zielen, unspezifischen KPIs und unzuverlässigen Investitionsentscheidungen. Mit der Multimomentstudie auf dem Weg in die Zukunft Investitionsentscheidungen in einem Unternehmen erfordern harte Fakten und Zahlen, vor allem bei Investitionen in IT-Systeme. Nur mit einem klaren Blick auf den Status quo lässt sich das Potential zur Prozessverbesserung und zur Rentabilitätssteigerung ausschöpfen. Der beste Weg, ein Unternehmen realistisch zu bewerten und das Optimierungspotenzial zu erfassen ist die Durchführung einer Multimoment-Studie, ein Stichprobenverfahren, das z. B. von Vialis durchgeführt wird. Von Prozessen hin zu quantitativen Ergebnissen Wenn man die Aktivitäten seiner Angestellten analysieren wollte, wäre eine totale Überwachung nicht nur aus Datenschutzgründen problematisch, sie wäre auch sehr teuer. Eine Multimoment-Studie dagegen protokolliert das Mitarbeiterverhalten stichprobenartig und liefert statistische Aussagen über den Anteil einzelner Arbeitsprozesse am Gesamtarbeitsumfang, wenn ein Mitarbeiter zu diversen Beobachtungszeitpunkten bei entsprechenden Aktivitäten angetroffen wird. Der Schlüssel zu einer Verbesserung der Arbeitsleistung ist das Verständnis und die Zuordnung der aktuellen Labordaten zu den dazugehörigen Prozessen. Der erste Schritt ist eine Prozess- und Datenstrom-Analyse, aber das allein reicht nicht - man muss die Prozessdaten mit quantitativen Ergebnissen aus der dazugehörigen Multimoment-Studie ergänzen. Eine Multimoment-Studie bietet eine statistisch solide Grundlage für die genaue Zeit- und Ressourcen-Messungen aller Prozesse. Wie sieht eine solche Studie in der Praxis aus? Jeder teilnehmende Mitarbeiter erhält als Handgerät einen Organizer mit einer Reihe von Prozess-Aufgaben für seinen spezifischen Job. In zufälligen Abständen wird er aufgefordert, diejenige Aufgabe, die er derzeit ausführt, auszuwählen – er muss jedoch nicht die Dauer der Tätigkeit.oder andere Abschätzungen eingeben. Es sind keine mühsamen und ungenauen Schreibtätigkeiten erforderlich, sondern nur ein Klick! Die Datenqualität beeinflusst die Qualität der Entscheidungen Eine zweiwöchige Studie reicht in der Regel aus, um eine statistisch signifikante Stichprobengrösse zu generieren. Basierend auf dem eingegebenen Datenpool berechnet ein statistisches Modell die Dauer und den Aufwand für jeden einzelnen Prozessschritt. Der Datenpool enthält detaillierte Informationen darüber, wie sich der Aufwand aufteilt – zwischen Prozessen, entlang von Prozessschritten, saisonal oder nach anderen vorgegebenen Kriterien. Beliebige Bezugsgrössen können ebenfalls einbezogen werden. Die Auswirkung.deren Änderung, wie z.B..eine Erhöhung der Probenvolumina, kann in verschiedenen Szenarien modelliert werden. Weitere Informationen: Vialis AG |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Schnelllauf-Spiraltore von Efaflex für beste IsolationLogistik in hochsensiblen Kühlbereichen erfordert schnelle und zuverlässige Toranlagen. Sie müssen einen dauerhaften, hoch isolierenden Abschluss zu temperierten Zonen und Kühlräumen sicherstellen. Die Bauer Frischdienst GmbH im bayerischen Wasserburg hat aus diesem Grund in das neue Logistikzentrum vier hoch isolierende Tore von Efaflex eingebaut. Die 10.000 Quadratmeter grosse Halle des Logistikzentrums von Bauer Frischdienst bietet Raum für 8.000 Palettenplätze. „Nach modernsten Parametern gebaut, ist das gesamte Gebäude so hochwertig isoliert, dass es selbst bei Stromausfall 24 Stunden die Innentemperatur von 2°C im Kühlbereich oder von minus 23°C im Tiefkühlbereich halten würde“, beschreibt Martin Wagner-Samberger den modernen Neubau. Martin Wagner-Samberger ist stellvertretender Leiter Technik in der Privatmolkerei Bauer und für die Projektierung des neuen Logistikzentrums verantwortlich. Bauer ist seit 120 jahren auf dem Markt. „Ganz klar, dass bei so einer guten Isolation auch die Tore mithalten müssen. Sie trennen den Verladebereich vom eigentlichen Kühlbereich“, sagt Wagner Samberger weiter. „Die Tore müssen immer funktionieren, deshalb haben wir uns für Efaflex-Tore entschieden.“ Gibt es tatsächlich eine Torstörung, passen Ersatzteilhaltung und Service des Torspezialisten aus dem niederbayerischen Bruckberg perfekt. „Bei einem Projekt, wie unserem Logistikzentrum ist es sehr wichtig, dass der Kundendienst auch wirklich nah am Kunden ist“, kommentiert der stellvertretende Technikleiter. Die Schnelllauf-Spiraltore EFA-SST-ISO-60 sind die erfolgreiche, weiterentwickelte Variante des erprobten Tortyps EFA-SST, der durch Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Einzigartigkeit weltweit überzeugt. Für den Einsatz in Kühlbereichen haben die Konstrukteure von Efaflex dieses patentierte Torsystem mit einem hoch isolierenden 60 mm starken Torblatt versehen. Mit einem hervorragenden U-Wert eignet sich dieses Tor für alle häufig beanspruchten Durchfahrten in Industriebereichen, in denen Kälte isolierende Toranlagen gefordert werden. Im neuen Logistikzentrum absolviert jedes der Tore jährlich bis zu 144.000 Öffnungszyklen. Das Torblatt besteht aus einzelnen, doppelwandigen, thermisch getrennten und isolierten Alu-Lamellen. Das Torblatt wird oberhalb der lichten Öffnung in einer patentierten Rundspirale berührungslos aufgenommen. – Eine Garantie dafür, dass auch nach mehrjährigem Betrieb der Tore das Aussehen und Funktion nicht beeinträchtigt wird. Für den Bauer Fischdienst als Tochter der Privatmolkerei Bauer ein wichtiger Aspekt: Als Vollsortimenter für Gross- und Hotelküchen will er seine Lebensmittel auch nach Jahren in ästhetisch gut ansehnlichen Kühlbereichen lagern. Bauer ist einer der führenden Joghurt- und Käseproduzenten in Deutschland. Das Sortiment umfasst eine Vielzahl verschiedener Produkte: Vom grossen Bauer bis zum Knirps Weinkäse. Das Unternehmen Bauer wurde 1887 von Franz Seraph Bauer gegründet und hatte damals noch den Namen Bauerschweizer-Käsewerk. Heute ist Bauer einer der führenden Produzenten im Bereich Fruchtjoghurt und Käse in Deutschland. Etwas ist allerdings immer noch wie vor 120 Jahren: Bauer wird von der Familie Bauer geführt – mittlerweile in fünfter Generation. Weitere Informationen: Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co.
KG |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Fertigung von Batteriezellen für Elektroautos im SauberraumDurch Verkleinerung von Systemelementen, durch immer höhere Umdrehungszahlen bei Antriebselementen und immer komplexere Abläufe werden hochtechnologische Produkte immer empfindlicher. So findet der Sauberraum seinen Weg in viele Produktionsprozesse. Die Reduzierung von luftgetragenen Partikeln in der Halbleiterindustrie, Leiterplattenfertigung, Mikromechanikmontage, Kunststoffindustrie, sensiblen Automobilsystemen im Bereich der Sicherheitstechnik und Nanotechnologie erfordern die Arbeit in Partikel-reduzierten Anlagen, speziell im Sauberraum. Unter einem Sauberraum versteht dabei man eine Anlage, in der die zulässige Partikelgrösse im 1μm-Bereich und grösser liegt. Herstellung des neuen Akkumodells erlaubt nur eine maximale Luftfeuchtigkeit von zwei Prozent Seit etwa zwanzig Jahren sind Fahrzeuge mit Elektroantrieb inzwischen auf dem Markt. Dass sie sich trotz ihrer Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit bisher noch nicht grossflächig durchgesetzt haben, liegt vor allem an der begrenzten Reichweite der Elektrofahrzeuge: In den bisher verfügbaren Batterien kann nur eine vergleichsweise geringe Energiemenge gespeichert und mitgeführt werden. Um mit den Elektroautos auch längere Strecken zurücklegen zu können, müssen die Energiezellen deshalb leichter und langlebiger werden. Volkswagen und Varta Microbattery gründeten daher eine gemeinsame Forschungsgesellschaft, um die Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen-Akkus für den Einsatz in Fahrzeugen zu untersuchen und zu erhöhen. Allerdings stellt die Fertigung der empfindlichen Batteriezellen auch hohe Anforderungen an die Produktionsumgebung. Der Systemraumbauer Nerling musste dabei an die Grenzen des physikalisch Möglichen gehen und einen Sauberraum mit einer konstanten Luftfeuchtigkeit von maximal 2 Prozent entwickeln. „Üblicherweise liegt die relative Feuchte für Sauberräume bei 40 bis 60 Prozent und damit im Komfortbereich für den Menschen“, erklärt Olaf Nerling, Geschäftsführer der Nerling Systemräume GmbH. Im Automobilbereich werden dagegen schon 35 Prozent verlangt, um Flugrostgefahr durch die Luftfeuchtigkeit auszuschliessen. Bei der Verarbeitung von zu Stäuben feingemahlenen Wirkstoffen in der Pharmaindustrie darf die relative Raumfeuchte sogar nur 10 Prozent betragen. „Die derzeit höchsten Anforderungen kommen allerdings aus der Elektrotechnik“, berichtet Nerling. „Im Fall der Fertigung von Lithium-Ionen-Batteriezellen bei der Volkswagen Varta Microbattery Forschungsgesellschaft mbH & Co KG wird mit Werten von höchstens 2 Prozent relativer Feuchte eine extreme Trockenheit verlangt.“ Feuchtigkeit bei der Herstellung verschlechtert die Leistung der Batterien Das Ziel der Kooperation zwischen Volkswagen und Varta Microbattery besteht darin, durch die Entwicklung eigener Lithium-Ionen-Zellen die Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Energiedichte der Batterien für Fahrzeuge mit Elektroantrieb zu verbessern. „Unsere Vision ist es, durch die Bündelung vieler auch kleiner Innovationen Deutschland – vor allem gegenüber dem asiatischen Markt – als Produktionsstandort international wettbewerbsfähig zu machen“, sagt Prof. Dr. Werner Schreiber, Geschäftsführer der Volkswagen Varta Microbattery Forschungsgesellschaft mbH & Co. KG. „Die Pasten für die Elektroden werden auf metallische Trägerfolien aufgebracht, anschliessend getrocknet, kalandriert und geschnitten“, erklärt Schreiber das Grundprinzip der Herstellung. „Diese Elektrodenfolien werden danach zusammen mit einem Separator gewickelt. Der Elektrodenwickel bildet dann den Kern der Batteriezelle.“ Wenn die Chemikalien bei der Verarbeitung im Glättwerk (Kalander) der Feuchtigkeit ausgesetzt sind, verändern sie ihre Eigenschaften. „Der Produktionsraum muss deshalb extrem trocken sein, weil sonst die Qualität und Zuverlässigkeit der Batteriezelle darunter leidet“, sagt Schreiber. „Ausserdem verkürzt sich die Lebensdauer der Batterie, wenn sie beim Herstellungsprozess einer zu hohen Raumfeuchte ausgesetzt war.“ Adsorptionstrocknung als neues Verfahren der Klimatechnik Da mit konventioneller Klimatechnik eine niedrige Raumfeuchte von höchstens zwei Prozent nicht zu erreichen ist, setzte Nerling zusammen mit einem Kooperationspartner das noch relativ neue Verfahren der Adsorptionstrocknung ein. Die Entfeuchtung erfolgt hier über einen Rotor, der aus einer wellenförmigen Fiberglasstruktur besteht, die Silikagel als Sorptionsmittel enthält. „Die Prozessluft wird zur Entfeuchtung durch den Rotor geblasen, gibt dabei ihre Feuchtigkeit an das Sorptionsmittel ab und strömt als trockene Luft in den Sauberraum“, erläutert der Geschäftsführer. „Durch die Drehung wird dem Rotor dann in einem abgetrennten Bereich heisse Luft zugeführt, die die angesammelte Feuchtigkeit wieder aus dem Rotor entfernt und in die Aussenluft auslässt.“ Eine weitere Herausforderung für die permanente Luftentfeuchtung stellte sich in der Ermittlung des exakten Feuchtigkeitsgrades. Die Feuchtefühler müssen hier quasi einzelne Wassermoleküle detektieren können. Deswegen wurde auf eine andere Messtechnik zurückgegriffen: Die Feuchtigkeit im Sauberraum wird nun über spezielle Taupunkttemperaturfühler ermittelt. Die relative Feuchte von zwei Prozent entspricht demnach einer Taupunkttemperatur von -30°C. „Mit dieser alternativen Messmethode kann eine Trockenheit bis zu einem Taupunkt von -90°C bestimmt werden“, so Nerling. Komplettlösung inklusive Kran Der Sauberraum von 15,5 x 5,6 Metern wurde in einer Halle der Volkswagen Varta Microbattery Forschungsgesellschaft in Ellwangen unter Produktionsbedingungen montiert und mittels einer Verbindungstür an einen bereits vorhandenen Trockenraum angebaut. Weitere Anforderungen waren eine Raumtemperatur von 20°C und eine Sauberkeit nach Reinraumklasse ISO 8. „Ausserdem spielten neben dem Kostenfaktor auch kurze Lieferzeiten und Termintreue eine wichtige Rolle, da wir die Zeitpunkte für die Anlieferung und Aufstellung der weiteren Produktionsanlagen unbedingt einhalten mussten“, so Schreiber. Komplettlösung mit Kran Ausschlaggebend für die Beauftragung des baden-württembergischen Systemraumbauers war für die Volkswagen Varta Microbattery Forschungsgesellschaft dessen umfassendes Know-how in allen Bereichen. So wurde beispielsweise ein 10 Tonnen- Kran im Sauberraum benötigt, mit dem sich die Kalanderwalze für Revisionszwecke ausheben lässt. „Die Firma Nerling war der einzige Anbieter, der uns eine schlüsselfertige Komplettlösung aus Sauberraum, Klimatechnik und Kran liefern konnte“, begründet Schreiber die Entscheidung. Da das Glättwerk die grössten Dimensionen der Gewerke im Sauberraum hat, musste dessen Höhe an dieser Stelle über 5,5 Meter betragen. Um einen ungenutzten Totraum über der restlichen Fläche und damit unnötige Kosten für die Klimatisierung zu vermeiden, wurde die Raumhöhe weitgehend auf 3,3 Meter ausgelegt und nur über dem Kalander ein Dom errichtet. Aluminiumtränenblech verhindert Schäden durch elektrostatische Aufladungen „Ein weiteres Problem bei nur zwei Prozent relativer Feuchte ist, dass über die Luft und einen gewöhnlichen PVC-Boden keine elektrostatischen Aufladungen mehr abgeleitet werden können“, erklärt Nerling. Dann bestehe jedoch die Gefahr, dass es bei der Betätigung der Maschinensteuerung zum Funkenüberschlag kommt und das Gerät beschädigt wird. Abhilfe schafft hier ein von dem Systemraumbauer eigens dafür entwickelter dampfdiffusionsdichter Bodenaufbau mit Aluminiumtränenblech. Dieser Bodenbelag stellt auch bei extrem niedrigen Feuchtegraden die Ableitung der Ladungen sicher. Dichtigkeit der Anlage ist ein Muss Ebenfalls von zentraler Bedeutung für die Konstanthaltung der Raumfeuchte ist die Dichtigkeit der gesamten Anlage. Die Aussenwände und Fenster des Sauberraums sind daher exakt aneinander angepasst, um Luftritzen zur umgebenden Fertigungshalle auszuschliessen. Als Zugang gibt es eine Material- und eine Personenschleuse, die mit gegenseitig verriegelten Türen ausgestattet sind, damit keine Luftfeuchtigkeit eindringen kann. Die zweite Tür zum Innenraum öffnet sich dabei erst nach der sogenannten Spülzeit, also wenn die Klimaanlage die Feuchte entzogen hat. „Wenn das Interesse an der Elektromobilität in unserer Gesellschaft weiterhin zunimmt und das Pilotprojekt erfolgreich verläuft, streben wir eine Grossanlage für die serielle Produktion solcher Batteriezellen für Elektroautos an“, meint Schreiber mit Blick in die Zukunft. Weitere Informationen: Nerling Systemräume GmbH VARTA Microbattery GmbH |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Luftfeuchte- und Temperatur-Messgerät HygroMaxx mit kapazitiver MesszelleDer Präzisions-Feuchte- und Temperatur Messumformer für den Einsatz in klimatechnischen Steuerungs- und Regelsystemen HygroMaxx R/S/M besticht durch die grosse LCD Anzeige, das robuste Design und die einfache intuitive Menüführung. Neu ist eine kapazitive Messzelle, die präzise Feuchtemessungen ermöglicht, um das Klima in verschiedenen industriellen Prozessen effizient und genau zu regeln. Hauptanwendungszweck sind Klima Steuerungen und Klimazentralen sowie der allgemeine Mess-, Steuer- und Regelbereich in der Klimatechnik. Dank des ergonomischen Design kann das Instrument auch zur Raumüberwachung und Steuerung eingesetzt werden. Es stehen 3 Versionen zur Verfügung. Die R-Version (Kanalmontage), die S-Version (Raummontage) und die M-Version (mit abgesetztem Sensor). Zwei analoge Ausgänge, Kalibrier- und Justierfunktionen zeichnen das vielseitige Gerät aus. Die Einheiten für die Temperatur kann - wenn gewünscht - in °C oder °F umgeschaltet werden. Dank dem Einsatz eines Passwortschutzsystem können alle Parameter geschützt werden. Abschliessend besteht die Möglichkeit den Mittelwert von der Luftfeuchte und Temperatur in der letzten 1/4h, 1h, 3h abzufragen. Der Hygromaxx im Überblick: - Gute Präzision und
Reproduzierbarkeit durch 3 Punkt Justierung steigerbar Anwendungsgebiete: Industrielle Klimaanlagen im HLK-Bereich, Reinraum Applikationen, Papier- und Textil-Industrie, Lagerhallen, Labors und Prüfräume etc. Weitere Informationen: Novasina AG |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Antibakterielle Dichtungsschäume schützen raumlufttechnische AnlagenAutor: Wolfgang Pfau Die Umwelt ist voll von winzigen Mikroben. Feucht-warmes Klima, wie es beispielsweise durch den Austausch von Ab- und Frischluft auch in Lüftungs- und Klimaanlagen vorherrscht, begünstigt bakterielles Wachstum zusätzlich. In Europa sind leider verschiedene Problemfälle bekannt, bei denen über Klimaanlagen Krankheitskeime und –erreger, z.B. Schimmel- und Hefepilze, Bakterien und Legionellen, in und um Gebäude verbreitet wurden. Antibakterielle Dichtungsschäume, wie sie MIGA Sealtec vollautomatisch im FIPFG-Verfahren appliziert, bieten durch ihre besonderen Eigenschaften effizienten Schutz, insbesondere beim Abdichten von Klimaanlagen, Ventilatoren, Filtern, Lampen und raumlufttechnischen Anlagen. Speziell formulierte Dichtungssysteme mit widerstandsfähigen Schaumoberflächen hemmen bzw. verhindern bakterielles Wachstum. Die Einsatzgebiete liegen schwerpunktmässig in der Haus- und Gebäudetechnik. Zu den potenziellen Kunden gehören sowohl private Hausbesitzer als auch Gewerbetreibende in den Bereichen Küchen- und Gastrotechnik sowie öffentliche Einrichtungen mit Objekten wie z.B. Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Seniorenheimen und Verwaltungsgebäuden. Mit einer deutlich steigenden Nachfrage nach Lüftungs- und Klimasystemen, welche nachhaltige Sicherheit gegen Krankheitserreger bieten, ist in den kommenden Jahren zu rechnen.
Das antibakterielle Dichtschaumsystem wird in eine spezielle, von MIGA Sealtec selbst entwickelte Form unter dem Ansauggitter appliziert. Durch optimale Dosierung steigt der thixotrope PU-Schaum nach oben und reagiert als beidseitig abdichtende Formdichtung aus. Die offene, anpassbare Leistenform bietet deutliche Vorteile gegenüber einer geschlossenen Form, welche wesentlich aufwändiger und teurer wäre. In Betracht kommen ausschliesslich Dichtungs- und Formweichschäume, die den Prüftest gemäss DIN EN ISO 846 (Prüfung auf mikrobielle Verstoffwechselbarkeit VDI 6022) bestanden haben. Zu dieser Kategorie gehört auch ein von MIGA Sealtec verarbeitetes thixotropes Zweikomponentensystem auf Polyurethanbasis, das aus einer gefüllten Komponente A und einem Isocyanathärter B besteht. Es wird zur Herstellung von freiverschäumten PU-Schaumdichtungen oder zur Formverschäumung eingesetzt. Damit eignet es sich für die Abdichtung von komplexen, dreidimensionalen Bauteilen mit konvexer oder konkaver Kontur. Die Materialeigenschaften, u.a. Härte und Raumgewicht, können durch Änderung des Mischungsverhältnisses an die individuelle Anwendung angepasst werden. Dieses 2K-Dichtungssystem besticht durch gute Weichheit, hohe Reissfestigkeit, niedrige Schaumdichte, geringe Wasseraufnahme und eine sehr kompakte, hydrophobe Integralhaut. Aufgrund einer extrem kurzen Klebfreizeit lässt es sich sehr schnell verbauen. Eine gute Montagehaftung auf Metalloberflächen ist gewährleistet. Weitere Informationen: MIGA Sealtec GmbH
|
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Reinraumkontrollsystem für erhöhte Sicherheit durch Übersichtlichkeit Die Produktion in Reinräumen stellt hohe Anforderungen an Disziplin und Sorgfalt im Bereich der Arbeitsabläufe. Die Produktsicherheit hat oberste Priorität und die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsnormen müssen strengstens eingehalten werden. Ein einfach zu bedienendes Kontrollsystem, CR Control ®, sorgt für eine wesentliche Arbeitserleichterung und erhöhte Sicherheit. Grundvoraussetzung im Betrieb eines Reinraumsystems ist eine genaue Einstellung und Abstimmung aller Komponenten, eine ständige Kontrolle und Aufzeichnung der Werte und vor allen Dingen eine sofortige Anzeige und Behebung von Störungen. Die Regelung und Überwachung des Systems mit separaten Steuerungsanlagen für einzelne Komponenten wie Reinraum, Laminarflowmodule, Klimatechnik, Schleusentüren oder Beleuchtung erfordert den Einsatz von geschulten Technikern. GMP Normen legen die Parameter für Partikel- und Keimbelastung fest, auch Druck, Feuchtigkeit und Temperatur müssen konstant gehalten und zudem lückenlos dokumentiert werden. Es ist daher immer ein kritischer Punkt, die notwendige Steuerung und Überwachung der Reinraumanlagen von den Mitarbeitern zu erwarten, die ohnehin schon mit sehr hoher Konzentration unter zum Teil schwierigen Arbeitsbedingungen ihren verantwortlichen Labor- , oder Produktionstätigkeiten nachgehen. Schon kleine Unachtsamkeiten können zu einer Kontamination der heiklen Produkte führen und schwerwiegende Folgen verursachen. So führt beispielsweise eine versehentlich nicht geschlossene Tür im Schleusenbereich zu einem Druckabfall des Systems, die Strömungsvoraussetzungen sind nicht mehr gewährleistet und die Partikelkonzentration steigt an. Wird eine Fehlfunktion zu spät bemerkt, kann dies zu einem Produktionsstopp führen, der unter Umständen hohe Kosten verursacht. Eine Idealvorstellung ist demnach die Installation eines Reinraumsystems, das den Mitarbeitern die hohe Kontrollverantwortung so einfach wie möglich macht und eine einfache, fehlerfreie Grundeinstellung und Steuerung ermöglicht. Dem Reinraumspezialisten Schilling Engineering ist jetzt mit der Weiterentwicklung ihres patentierten Systems SCHILLING CleanRoom ControlSystem CR Control ® ein grosser Schritt zur Vereinfachung der Regelung, Steuerung und Überwachung und damit zur Erhöhung der Sicherheit und Produktivität in Reinräumen gelungen. Der 15 Zoll grosse Touchscreen, der flächenbündig in das Wandpaneel neben der Zugangstür integriert wird, erweist sich als Multifunktionsgerät, das die komplexen Abläufe der Reinraumtechnik, der Klimatechnik und des Monitoring in einem Gerät vereint und sicher und intuitiv zu bedienen ist: „Kontrollsystem beschreibt im Grunde nur einen kleinen Teil der Funktionen, die das CR Control System leistet. Es ist ein interaktives Regelungs-, Steuerungs- und Überwachungssystem, das in dieser Form etwas ganz Neuartiges darstellt. Der Touchscreen zeigt nicht nur übersichtlich und verständlich die Parameter an, die einzelnen Funktionen können auch sofort angesteuert und reguliert werden“, berichtet der Elektroplaner Dietmar Schmitt, der bei Schilling Engineering massgeblich an der Entwicklung des Kontrollsystems beteiligt war, nicht ohne Stolz. Die Messung erfolgt mit Fühlern, die Druck, Feuchte und Temperatur überwachen und über Schnittstellen mit dem Kontrollsystem Simatic S7 verbunden sind. Der Controller von Siemens wird mit einer speziellen Software programmiert, die die nötigen Verbindungen zu den angeschlossenen Fühlern, Reinraummodulen, Klimaschränken und weiteren Komponenten herstellt. So können die Werte von bis zu 10 Reinräumen und 60 Laminarflowmodulen gleichzeitig auf einem Monitor dargestellt und die Sollwerte bequem eingestellt werden. Eine ständige Prüfung des Verschmutzungsgrades und der Leistung aller eingesetzten Filter ist wichtig, um frühzeitig einen Wechsel vorzusehen und Ausfallverluste auszuschliessen. Eine Besonderheit des neuentwickelten Systems besteht in der direkten Anwählbarkeit der bisher kompliziert gesteuerten Klimatechnik. Zudem wird die Türsteuerung überwacht und auch die Lichtfunktion kann bequem eingestellt werden. Die verschiedenen Features werden über eine intuitive Benutzerführung einfach angewählt und sind auf unterschiedlichen Ebenen passwortgesichert und so vor missbräuchlicher Bedienung geschützt. Geschäftsführer Günther Schilling versprüht regelrechte Begeisterung, wenn er über die Neuentwicklung spricht: „Besonderen Wert haben wir auf eine unmittelbar verständliche Benutzerführung gelegt. Vorgänge, bei denen ein sofortiger Eingriff nötig ist, werden mit einer roten Farbe deutlich sichtbar gemacht oder lösen einen Warnton aus. Die gesamte Steuerung und Überwachung kann unkompliziert direkt über das 15 Zoll Display erfolgen.“ Das neue Gerät steht ab August 2011 zur Verfügung. Weitere Informationen Schilling Engineering
|
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Glattmantelmotoren für den ReinraumbereichDas Unternehmen Ruhrgetriebe entwickelt Glattmantelmotoren mit einem pflegeleichten Gehäuse in Aluminium-Ausführung, die unter anderem schon bei Rührgeräten und Förderbändern zum Einsatz kommen. Kühlrippen an herkömmlichen Getriebemotoren bewirken, dass sich Produktrückstände und Schmutz an Stellen ansammelt, die bei der Reinigung nahezu unerreichbar sind. Auch der unter der Lüfterhaube sich ansammelnde Schmutz ist bei der täglichen Reinigung kaum oder nur schlecht zu beseitigen. Dies stellt gerade in hygienisch sensiblen Bereichen, insbesondere für Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Pharma-, Lebensmittel- und Chemieindustrie, ein grosses Problem dar. An diesen Stellen sind solche Schwachstellen besonders heikel und nicht akzeptabel. Deshalb kommen in diesen Bereichen herkömmliche Motoren mit Kühlrippen und zum Schutz angebauten Motorenabdeckungen wegen der hohen hygienischen Anforderungen nicht in Betracht. Aus diesem Grund suchte man mit grosser Dringlichkeit neue Lösungen für die Kundenbedürfnisse. Durch die unbelüftete Bauweise der neuen Glattmantelmotoren wird das Ansaugen von Schmutzpartikeln vollständig unterbunden. Damit lassen sich lästige Ablagerungen und das Ausbreiten von Bakterien verhindern. Verunreinigungen auf der glatten Motoroberfläche können nach Aussage des Herstellers im Vergleich zu herkömmlichen Motoren mit Kühlrippen problemlos und einfach entfernt werden. Folglich eignen sich die Motoren besonders für abwaschbare Anwendungen in Reinraum-Umgebungen, wie etwa in der Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaproduktion. Glattmantelmotoren: eine saubere Sache Die Neuentwicklung hat dazu geführt, dass der Motor nicht länger die hygienische Schwachstelle beispielsweise an einem Förderband ist. Damit machen die neuen Glattmantelmotoren von Ruhrgetriebe den Antrieb zu einer sauberen Sache. Mit der Schutzart IP 55 (nach DIN40050 bzw. IEC-EN-60529) ist man in Punkto Hygiene in den allermeisten Fällen bestens bedient: Vollständiger Berührungsschutz, Schutz gegen Staubablagerung im Inneren und Schutz gegen das Eindringen von Strahlwasser (Düse) bei der Reinigung aus jedem beliebigem Winkel sind in der Praxis wichtige Voraussetzungen für die Hygiene. Die standardmässig integrierten Thermofühler (Wicklungsschutzkontakte) schützen die Motorwicklung vor übermässiger Erwärmung. Bei Erreichen der Auslösetemperatur – je nach Leistung des Motors zwischen 140°C und 170°C – öffnet der Bimetallstreifen einen beweglichen Kontakt. Der Motor schaltet sich automatisch ab und kann nach dem Abkühlen wieder manuell eingeschaltet werden. Auf Kundenwunsch kann zusätzlich noch ein 2-Komponenten-Lack aufgetragen werden. Dieser ist sehr hart, damit äusserst abriebfest sowie absolut feuchtigkeitsdicht. Chemikalien- und Wetter-bedingte Einflüsse können dadurch minimiert werden. Sämtliche Getriebe sind mit Getriebeschmierfett nach Notox-Standard ausgestattet, so dass bei einer eventuellen Beschädigung keine Gefahr der Produktkontamination besteht. Die Glattmantelmotoren sind mit diversen Getriebevarianten – auch in Hohlwellen-Ausführung – variabel einsetzbar und zeichnen sich durch ihre robuste und kompakte Bauweise aus. Mit Nennleistungen von 0,09 KW bei 1400 u/min bzw. 0,2 KW bei 2.800 u/min sind sie auch für vielfältige Aufgaben im Dauereinsatz (S1-Betrieb) hervorragend geeignet. Alle Getriebe sind mit Kugellagern und Dauerschmierung versehen. Die Schneckenräder bestehen aus Sonderbronze, die Stahlschnecken sind gehärtet und geschliffen und gewährleisten eine hohe Laufruhe. Das Unternehmen Ruhrgetriebe bietet seit über 50 Jahren Schneckengetriebe und Schneckengetriebemotoren für Dreh-, Wechsel- und Gleichstrom an und zählt schon lange Produzenten von Förderbändern bzw. -systemen zu seinen Abnehmern, die gerade im Lebensmittelbereich und auf dem Pharmasektor tätig sind. Die robusten und langlebigen Schneckengetriebe und Schneckengetriebemotoren für Dreh-, Wechsel- und Gleichstrom - mit Leistungen von 30 bis 1.100 Watt, Drehmomenten zwischen 2 und 230 Nm und Getriebedrehzahlen bis 1.400 min -1 haben sich immer wieder als die beste Lösung erwiesen.
Weitere Informationen: Ruhrgetriebe KG |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sichere Erzeugungsanlagen für Aqua PurificataMit Turnkey-Systemen auf Nummer sicher gehen: Das entspricht dem aktuellen Bedürfnis der Kunden. In der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie geht der Trend immer mehr in Richtung Komplettlösungen. Die Vorteile der sogenannten Turnkey-Systeme liegen auf der Hand: Weil es nur eine Schnittstelle zwischen Auftraggeber und -nehmer gibt, werden potenzielle Fehlerquellen eliminiert. Steuerungssysteme beispielsweise lassen sich leichter integrieren und testen, wenn die gesamte Automation vom Anlagenhersteller geplant wird. Ausserdem werden beim Factory Acceptance Test (FAT) alle Baugruppen nur bei einem Lieferanten geprüft. Das spart Zeit und minimiert die Kosten. Eine einheitlich aufgebaute Dokumentation erleichtert zudem die Abnahme durch die Behörden. Somit kann bei Komplett-Systemen die Produktion insgesamt früher gestartet werden. Verteilungssysteme bis zur Verwendungsstelle (POU) Um ihren Kunden solche Turnkey-Systeme anbieten zu können, erweitert die BWT Pharma & Biotech GmbH ständig ihr Produktprogramm und ihre Dienstleistungen. Unter dem Markennamen Christ Aqua liefert der Reinstmedien-Spezialist die Erzeugungsanlagen für Aqua Purificata (PW/HPW), Wasser für Injektionszwecke (WFI) und Reinstdampf (PS). Ergänzt wird dieses Produktportfolio durch die vor- und nachgelagerte Peripherie. Dazu gehört der Bau der entsprechenden Lagerungs- und Verteilungssysteme bis zur Verwendungsstelle (POU) mit den entsprechenden qualifizierten Steuerungs- und Prozessvisualisierungssystemen. Diese ermöglichen eine benutzerfreundliche und cGAMP (current Good Automation Practice) konforme Steuerung und Datenerfassung. Die Manipulationssicherheit und Integrität der erfassten Daten nach CFR (Code of Federal Regulation) 21 part 11 wird ebenfalls gewährleistet. Das Angebot umfasst ausserdem Prozesssysteme für flüssige Medien, CIP/SIP Reinigungssysteme sowie Abwasserbehandlung und/oder Inaktivierung mittels Batch- und kontinuierlicher Dekontamination. Entscheidet sich ein Pharma-Produzent für ein Turnkey-System, übernimmt BWT Pharma & Biotech als Generalunternehmen die zentrale Verantwortung. Sämtliche seiner Produktlinien sind speziell für eine effiziente und kostensparende Prozessführung in der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie ausgelegt. Das Programm besteht aus modularen standardisierten Baugruppen, die sich mit zahlreichen Optionen zu höchst zuverlässigen und kostengünstigen Gesamtsystemen zusammen fügen lassen. Dies reduziert das Risiko einer Prozessimplementierung bei laufendem Produktionsbetrieb und ermöglicht auch die Umsetzung von so genannten Fast Track Projekten. Nach der Übergabe unterstützt der international vertretene Kundendienst die Anlagenbetreiber. Verschiedene Servicemodelle sind verfügbar: angefangen bei GMP-dokumentierten Wartungen über Kalibrierungen aller Prozessinstrumentierungen, Fernüberwachung und -diagnose bis hin zum gesamten Unterhalt und Betrieb der Anlage. Betriebs- und Kostensicherheit des Kunden besitzen dabei Priorität. Dienstleistungen und Ersatzteilpakete werden nach persönlichen Anforderungen und Bedürfnissen entsprechend angepasst. Dadurch wird die für die produktionskritischen Reinstmediensysteme höchstmögliche Anlagenverfügbarkeit gewährleistet. Weitere Informationen: BWT Pharma & Biotech GmbH |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Moderne Bus-Steuerungen für Brandschutz und EntrauchungsklappenAS-Interface (Actuator Sensor Interface) ist ein weltweit und europäisch genormtes Sicherheitsbussystem nach IEC 62026-2 und EN 50295. Dies ist eine geeignete Lösung für Projekte, bei denen es auf eine kostengünstige sowie einfache Installationstechnik und Inbetriebnahme ankommt. Schon heute nimmt dieses System weltweit einen nicht mehrwegzudenkenden Stellenwert in der Industrie ein. TROX NETCOM-Lösungen genügen höchsten Anforderungen, angefangen bei der Planung bis hin zum laufenden Betrieb. Durch die Verwendung von modernen, dezentralen und offenen Kommunikationssystemen können die brandschutztechnischen Systemlösungen kostengünstig mit minimalem Verdrahtungsaufwand und direkter Integration in die Gebäudeleittechnik eingebunden werden. Die kompakten Controller-Einheiten mit entsprechender Software benötigen wenig Platz und sind durch den modularen Aufbau jederzeit erweiterbar. Dank der freien Bustopologie erhält der Planer bisher nicht dagewesene Freiheiten. Zudem werden Speisung und Kommunikation der Klappen in einem Flachbandkabel geführt. Dadurch sind weniger Kabel zu verlegen und die Brandlast wird markant reduziert. Zusätzliche Klappen müssen nicht aufwendig bis zum Schaltschrank verkabelt werden, sondern können direkt an den Bus angeschlossen werden. Dadurch minimieren sich die Kosten für Installation und Schliessung von Brandabschottungen. TROX NETCOM-Lösungen sind im Gesamtvergleich zu herkömmlichen Lösungen günstig. Viele Hersteller bieten Komponenten an, die an ASInterface angeschlossen werden und direkt miteinander zusammenarbeiten können. Dieses Prinzip kennt man heute als „Plug and Play“. Die Kompatibilität aller Produkte und Bauteile wird von einem übergeordneten Verein, der AS-International Association, mit weltweiten Vertretungen überwacht. Das gibt Ihnen die Sicherheit, immer ein funktionierendes System zu bekommen. Eine Garantie über Jahre hinaus, ohne Bindung an einen Lieferanten. Die Visualisierung oder Aufschaltung auf Gebäudeleitsysteme ermöglicht es dem Anlagenbetreiber, jederzeit einen guten Überblick über seine Anlage zu haben (Bild 2). Weitere Informationen: TROX HESCO Schweiz AG |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Bessere Hygiene bei Tastaturen mit abnehmbarem TrackballDie Richard Wöhr GmbH in Höfen bietet ihre Wand- und Aufbautastaturen nun auch standardmässig mit integriertem, abnehmbarem Trackball an. Die beiden folienabgedeckten Kurzhubtastaturen WALLY7/TB10/PS/D und SURTA6/TB10/PS/D können jeweils auch mit einem 38 mm Trackball mit Ring ausgestattet werden, der über einen Bajonettverschluss abgenommen werden kann. Insbesondere im hygienisch sensiblen Umfeld kann ein Trackball somit zur geeigneten Alternative für eine Computermaus werden, lässt er sich doch ausserhalb der Tastatur schnell und gründlich reinigen. Der optische Trackball kann durch einfache Drehung des Rings aus der Halterung herausgenommen und genauso wieder eingesetzt werden. Weitere Informationen unter www.Industrietastaturen.de Weitere Informationen: Richard Wöhr GmbH |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Metallprüfungen: Atomabsorptionsspektrometer der PinAAcle™-Serie von Perkin-Elmer erfüllen hohe AnforderungenDie Atomabsorptionsspektrometer (AAS) der PinAAcle™-Serie des Herstellers Perkin Elmer dienen zur Bestimmung der Konzentration anorganischer Elemente in einer Vielzahl von Probentypen. Aufgrund der weltweit immer zahlreicheren Vorschriften in den Bereichen Umwelt, Lebensmittel und Konsumgüter führt die Nachfrage nach Atomabsorptionsspektrometern zu einem wachsenden Bedarf an kompakteren Hochleistungs-Flammen- und Graphitofensystemen. Die AA-Serie der nächsten Generation von Perkin-Elmer aus Massachusetts haben sich bei Umwelt-, Konsumgütersicherheits- und Lebensmittelprüfungen bewährt. Die PinAAcle-Serie ist eine innovative Plattform, die auf modernster Glasfaseroptik basiert. Die Konfiguration der PinAAcle-Serie ermöglicht eine kompakte Auslegung, ohne die Geräteleistung in anspruchsvollen Anwendungen zu beeinträchtigen. Die Atomabsorptionsspektrometer der PinAAcle-Serie: • erfüllen weltweite
Umweltvorschriften für Trinkwasser, Die PinAAcle-Serie mit dem bewährten längsgerichteten Zeeman-Ofen und einem innovativen optischen Design erleichtert es den Anwendern, die neuesten Vorschriften zu erfüllen. Zubehör Die Leistung der PinAAcle AA-Serie lässt sich in Kombination mit den Lumina™ Hohlkathodenlampen und patentierten Graphitröhren von PerkinElmer noch steigern. Das umfassende Sortiment an speziellem Zubehör, Hilfsstoffen und Verbrauchsmaterialien sorgt für hohe Zuverlässigkeit, um die Betriebskosten zu senken und die Verfügbarkeit der Instrumente zu maximieren. Die WinLab32™-Software der PinAAcle-Serie ermöglicht eine schnellere und einfachere Probenauswertung. Durch die beschleunigte Probenentwicklung, Auswertung und Berichterstellung optimiert die WinLab32-Software jeden einzelnen Schritt des Workflows und steigert so die Produktivität von Laboren. Die Software bietet eine vollständig automatisierte Methodenentwicklung für Öfen, während die Brennerkopfausrichtung mit Glasflussoptimierung eine sichere, reproduzierbare Methodeneinrichtung gewährleistet. Weitere Informationen: PerkinElmer LAS (UK) Ltd |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
www.perkinelmer.com/atomicspectroscopy >nach oben |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die SSRT lädt ein:Die SRRT ist eine Non-Profit-Vereinigung mit zur Zeit ca. 185 Kollektiv- und 120 Einzelmitgliedern. Sie organisiert jährlich drei Tagungen zu Themen der Reinraumtechnik und wirkt aktiv an der reinraumtechnischen Richtlinienarbeit der VDI-Gesellschaft Technische Gebäudeausrüstung TGA mit. Sie fördert, in enger Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Normen-Vereinigung SNV, die internationale Normenarbeit auf dem Gebiete der Reinraumtechnik und vertritt die Schweiz in der internationalen Dachorganisation der reinraumtechnischen Fachgesellschaften, der International Confederation of Contamination Control Societies ICCCS. Anmeldung über www.srrt.ch Kommende Veranstaltungen 26. und 27. Oktober 2011 10. November 2011, 08.30 bis 17.45
Uhr 26. Januar 2012, 08.30 bis 17.45 Uhr Anmeldung für alle Veranstaltungen: SRRT |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
VeranstaltungenMessen, Fachtagungen 0 1.-02. September
2011 Workshop mit Praxistraining: Probenaufbereitung und Partikelmessung Veranstaltungsort: Stuttgart Veranstalter: Fritsch GMBH www.fritsch.de 27. September 2011 - 29. September
2011 11. Oktober 2011 - 13. Oktober 2011 12. Oktober 2011 20. bis 21. Oktober 2011 25. bis 27. Oktober 2011
Weiterbildung 18. August 2011 29. August 2011 - 01. September 2011 30. August 2011 31. August 2011 06. September 2011 - 07. September
2011 09. – 10. September 2011 und 25. – 26. November
2011 12. September 2011 - 15. September
2011 13. September 2011 - 13. September
2011 13. September 2011 - 13. September 2011 13. September
2011 13. September 2011 14. September 2011 - 14. September 2011 14. September 2011 14. September 2011 - 14. September
2011 14. September 2011 - 15. September
2011 15. September 2011 20. September 2011 - 22. September 2011 20. September 2011 - 21. September
2011 20. September 2011 - 21. September
2011 20. September 2011 - 22. September
2011 20. September 2011 20. September 2011 - 22. September
2011 20. September 2011 - 22. September
2011 21. September 2011 21. September 2011 - 22. September
2011 21. September 2011 27. September 2011 - 28. September
2011 27. September 2011 27. September 2011 - 28. September
2011 27. September 2011 27. September 2011 - 28. September 2011 27. September 2011 - 29. September 2011 05. Oktober 2011 Biotechnologie für Nicht-Biotechnologen Veranstaltungsort:Mannheim Veranstalter:CONCEPT HEIDELBERG www.gmp-navigator.com 11. Oktober
2011 11. Oktober 2011 - 13. Oktober 2011 Paperless Lab Forum 2011 – with Live demonstrations Veranstaltungsort: Basel Veranstalter: Vialis AG www.paperlesslab.ch
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Messe LABOTEC 2011 in Genf mit gutem StartKnapp 100 Aussteller, vornehmlich aus der Schweiz, präsentierten am 8. und 9. Juni 2011 auf der LABOTEC Suisse ihre Produkte und Dienstleistungen. Die Aussteller der Fachmesse kamen aus den Bereichen Laborbedarf, analytische Geräte und Verfahren, Laborinformatik, Mess- und Prüftechnik, Biotechnologie, Diagnostik sowie neu auch aus der Reinraumtechnik. Zum ersten Mal fand in der Romandie die LABOTEC Suisse 2011 statt.: Zufriedene Fach-Besucher, ein positives Ambiente und ein gutes Spektrum der Aussteller. Das Interesse an Medizintechnik nimmt seit Jahren zu und führende Analysten gehen davon aus, dass die Branche über die nächsten Jahre ein stabiles Wachstum verzeichnen wird. Dementsprechend wächst auch die Nachfrage nach fachspezifischen Veranstaltungen. Der Geschäftsführer von easyFairs Switzerland, Christian Rudin, gab sich zufrieden. Er geht davon aus, dass die Branche über die nächsten Jahre ein stabiles Wachstum verzeichnen wird. Dementsprechend wächst auch die Nachfrage nach Reinraumveranstaltungen. Umfassend und schnell über Neuheiten und Dienstleistungen informiert – dies ist nach Aussage vieler Fach-Besucher aus den Schlüsselbranchen Chemische-, Pharmazeutische- und Lebensmittel-Industrie, medizinische Labors und Forschungsbehörden der grosse Pluspunkt der LABOTEC Suisse 2011. Ein weiterer Vorteil: der differenzierte Branchenüberblick und der direkte Kontakt zu Lieferanten und Partnern. Auch die Übersichtlichkeit der Messe und die Vielfalt der Aussteller fanden Anerkennung durch Experten. Insgesamt bewerteten 80% der Befragten Besucher die Messe als gut, 10% als sehr gut und 60% werden die Messe auch künftig besuchen. Ebenso beeindruckt zeigten sich die Aussteller. „Im Vergleich zu anderen Messen gibt es auf der LABOTEC viele Besucher, die unserer Zielgruppe entsprechen. Somit konnten wir hochwertige Kontakte knüpfen“, so lautete das Feedback von Hanspeter Jermann, Vögtlin Instruments. Einige Aussteller kämpften allerdings mit den Tücken des welschen Marktes: Wer ohne bewährte Kundenkontakte nach Genf kam, um sich via Messepräsentation in der Romandie ein weiteres Standbein aufzubauen, erlebte mitunter eine unangenehme Überraschung. Hier sind erstklassige Kundenkontakte und ein eigenes Vertriebsnetz ein Muss, um die spezielle Eigenart der welschen Kunden befriedigen zu können. Rahmenprogramm Frau Sarah Tschopp, Projektleiterin berichtet: Anziehungspunkte für zahlreiche Besucher waren die hochkarätigen learnShops – von präparativer Chromatographie bis Datenmanagement. Auch das Thema Reinraum – Reinigung und Desinfektion, vorgetragen von Michael Richter der Ecolab Schweiz GmbH, fand ein interessiertes Publikum. Messeveranstalter Easyfairs Aussteller wie Besucher schwören auf das easyFairs Konzept mit themenfokussierter Ausstellung, die nur zwei Tage dauern. Sie geben dem Fach-Besucher schnell und einfach einen kompakten Überblick. Der Organisations- und Zeitauwand wird auf ein Minimum reduziert. Einfachheit und Kosteneffizienz überzeugen gleichermassen wie der einheitliche Messeauftritt mit der Möglichkeit, einfach Kontakte zu knüpfen und Verkäufe abzuschliessen. Weitere Informationen: easyFairs Switzerland GmbH |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
TechnoPharm 2011 mit Schwerpunkt ReinraumtechnikNeu auf der TechnoPharm: CleanRoomCongress und Cleanroom Village 11. bis 13. Oktober 2011 im Messezentrum Nürnberg Seit mehr als zehn Jahren ist die TechnoPharm die spezialisierte Fachmesse für Life Science Prozesstechnologien in den Bereichen Pharma, Food und Cosmetics und hat damit in Europa einen festen Platz im Terminkalender von Ingenieuren und Entscheidern. Über 400 Aussteller bieten auf der TechnoPharm und auf der parallel stattfindenden POWTECH, der internationalen Fachmesse für mechanische Verfahrenstechnik, Lösungen für Prozesse in der Pharmaindustrie von der Analyse bis zur Endverpackung. Zum jetzigen Zeitraum sind bereits 80 Prozent der Vorjahresfläche der TechnoPharm belegt. Die TechnoPharm setzt 2011, ohne die kein pharmazeutischer Prozess auskommt. Ergänzend zu dem bereits angekündigten Cleanroom Village werden der ideelle Träger der TechnoPharm, die Arbeitsgemeinschaft für pharmazeutischen Verfahrenstechnik, APV, und CONCEPT HEIDELBERG – Europas führender Weiterbildungs- und Informations¬dienstleister auf dem Gebiet der pharmazeutischen Qualitätssicherung und Arzneimittelsicherheit – den offiziellen CleanRoomCongress organisieren. |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Michael Neske ist neuer Vertriebsleiter und Prokurist bei hectecMichael Neske (35) übernimmt bei der hectec GmbH mit Prokura die Verantwortung für den Vertrieb an alle Partner weltweit. Neske war vor seinem Eintritt bei der hectec GmbH 2006 bei Finanz-, Telekommunikations- und IT-Dienstleistern als Geschäftsführer und Projektleiter tätig. Mit Michael Neske leitet ein erfahrener Spezialist alle Vertriebsaktivitäten der hectec GmbH. Jörn Seel, Geschäftsführer hectec GmbH: „Michael Neske ist seit Jahren in Vertrieb und Marketing erfolgreich tätig und bei unseren Vertriebspartnern sehr bekannt und geschätzt. Mit Michael Neske werden wir die Betreuung unserer Partner weltweit intensivieren.“ Für M. Neske steht der internationale Aufbau der Marke „hectec“ als Hersteller innovativer und zuverlässiger Planungslösungen für orthopädische Operationen im Mittelpunkt. Die hectec GmbH ist seit 1994 auf die Entwicklung und den weltweiten Vertrieb von Operations-Planungsprogrammen „mediCAD Classic“ für orthopädische Chirurgen und Kliniken spezialisiert. Die digitale Lösung berücksichtigt alle Planungsmethodiken und dokumentiert alle Vorgänge rechtssicher. Ein wichtiger Teil ist die von hectec erstellte Implantat-Datenbank, da der Arzt sofort auf dem Bildschirm das optimal passende Implantat auswählen kann. Die Datenbank wird fortlaufend erweitert, umfasst heute die Artikel von weltweit 90 Herstellern und deckt in Europa über 80 Prozent aller verwendeten Implantate ab. Die Lösung passt sich nahtlos in die EDV-Ausstattung der Kliniken und Praxen ein. Sie deckt alle orthopädischen Operationsgebiete ab – von der Hüfte über Schulter und Fuß bis hin zu Knie und Wirbelsäule. „mediCAD Classic“ ist zertifiziert und weltweit als Medizinprodukt zugelassen. Weitere Informationen: hectec GmbH |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Camfil: Zweiter Containment WorkshopTrends in der Luftaufbereitung für sichere Bereiche Praxisbeispiele wurden am zweiten Containment Workshop der Camfil KG vom 08. bis zum 09. Juni 2011 besonders gewürdigt. Diesmal verfolgten knapp 50 Teilnehmer in Berlin die ebenso abwechslungsreichen wie praxisnahen Vorträge und Diskussionsrunden der Referenten aus Unternehmen, Forschung und Lehre. Nach dem erfolgreichem Start des ersten Containment Workshops im letzten Sommer bot die Camfil KG nun für Experten und Anwender aus den Bereichen TGA, RLT, Labor, Institutsbau/-betreiber, Aufsichtsbehörden und biologische Sicherheitsfachkräfte einen Informationsaustausch über aktuelle Trends in der Luftaufbereitung für sichere Bereiche. Die Veranstaltung bot einen umfassenden Überblick für zukünftige Branchenanforderungen und -entwicklungen. Themen in Berlin waren beispielsweise Dekontaminationsmöglichkeiten von raumlufttechnischen Anlagen, neueste Entwicklungen in der Schwebstofffiltertechnologie oder Planungen und Ausführungen von BSL ¾-Anlagen. Neben zwei Repräsentanten aus den eigenen Reihen konnte Camfil hierfür Praxisvertreter von Ortner Reinraumtechnik, Berner International, IB Weber & Partner und Charité Facility Management als Referenten gewinnen. Diese wurden durch Hochschulkollegen der HTW Berlin, des Karlsruher Instituts für Technologie sowie der Universität Zürich komplettiert. Feinstaubarme Innenraumluft als Menschenrecht Ein Punkt des Rahmenprogramms war unter anderen die Besichtigung eines rollenden Informationslabors mit dem die Bevölkerung, Politik, Kommunen, Industrie und Verwaltungen öffentlicher Gebäude mit der Frage konfrontiert werden soll: Ist feinstaubarme Innenraumluft nicht auch ein
Menschenrecht? Weitere Informationen: Camfil KG |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Selbstmotivation als SchlüsselkompetenzIm Berufsleben sind heute teils andere Fähigkeit und Fertigkeiten als früher gefragt – auch im Soft Skill-Bereich. Unter anderem, weil sich neben den Arbeitsanforderungen, auch die Arbeitsstrukturen in den Betrieben gewandelt haben. Autor: Stefan Bald Was unterscheidet sehr gute Mitarbeiter von eher durchschnittlichen? Klar ist: Wer in seinem Job Spitze sein möchte, braucht das nötige fachliche Wissen und Können. Denn ohne dieses kann weder ein Mechaniker Motoren reparieren, noch ein ITler Software programmieren. Doch Fachwissen allein genügt in der Regel nicht, um im Beruf erfolgreich zu sein. Denn Berufstätige agieren nicht in einem luftleeren Raum. Als Angestellte sind sie vielmehr Teil einer Organisation. Also müssen sie mit anderen Menschen kooperieren und harmonieren. Und dies setzt ebenfalls gewisse Fähigkeiten und Fertigkeiten voraus. Doch welche? Das hängt ausser von den Arbeitsinhalten auch von der Struktur der Betriebe und deren Arbeitsorganisation ab. So waren zum Beispiel in den sehr hierarchisch strukturierten Betrieben, die bis vor knapp 20 Jahren die Unternehmenslandschaft prägten, primär die klassischen Sekundärtugenden – auch preussische Tugenden genannt – gefragt. Die Mitarbeiter sollten pünktlich und fleissig sein; zudem gewissenhaft und zuverlässig, die ihnen von ihren Chefs übertragenen beziehungsweise in ihren Stellenbeschreibungen fixierten Aufgaben erfüllen. Und ansonsten sollten sie, überspitzt formuliert, möglichst den Mund halten. Neue Arbeitsorganisation – neue Anforderungen Über viele, viele Jahre funktionierte dieses System und wurde immer weiter optimiert. Doch irgendwann waren die Optimierungspotenziale ausgereizt. Und die Unternehmen kamen zur Erkenntnis: Wenn wir uns weiter verbessern wollen, müssen wir die Arbeit ganz neu strukturieren. Als Folge davon begann vor circa 20 Jahren der Siegeszug der Team- und Projektarbeit. Das heisst, statt einzelnen Mitarbeitern Teilaufgaben zu übertragen, wurden nun an Mitarbeitergruppen mehr oder weniger komplexe Aufgaben delegiert, die sie weitgehend eigenverantwortlich lösen sollten. Dies wirkte sich auch auf die Anforderungen an die Mitarbeiter aus. „Teamfähig soll unser Mitarbeiter sein“, lautete fortan eine Standardanforderung in fast allen Stellenanzeigen. Doch nicht nur dies! Zudem sollten die Neuen „kommunikativ“ und „konfliktfähig“ sein. Denn wenn mehrere Mitarbeiter gemeinsam eine Aufgabe erfüllen, besteht nicht nur ein grösserer Abstimmungsbedarf. Dann gibt es auch mehr Reibungspunkte, als wenn jeder Mitarbeiter allein vor sich hin arbeitet und ausschliesslich seine exakt definierten Aufgaben erfüllt. Team- und Projektarbeit ist eingeübte Praxis Entsprechend boomten in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten in den Unternehmen neben den Team- und Projektmanagement- auch die Kommunikations- und Konfliktmanagementtrainings. Und heute? Heute ist die Team- und Projektarbeit in weiten Teilen der Unternehmen gängige Praxis und die Mitarbeiter sind daran gewöhnt – auch weil sie heute teilweise bereits in den (Hoch-)Schulen diese Arbeitsform einüben.. Das bedeutet nicht, dass die Themen Team- und Projektarbeit in der betrieblichen Weiterbildung keine Rolle mehr spielen. Nein! Aber in den Trainings hat sich die Akzentsetzung verschoben. Heute geht es in den Trainingsmassnahmen zumeist nicht mehr darum, Team- oder Projektarbeit einzuführen, sondern diese zu optimieren. Dafür gewinnen neue Themen an Bedeutung. Denn aufgrund der Globalisierung und der rasanten technologischen Entwicklung stehen die Unternehmen unter einem immer grösser werdenden Veränderungsdruck. Das heisst, sie und ihre Mitarbeiter müssen sich in immer kürzeren Zeitabständen fragen: Können wir mit unserer aktuellen Art zu arbeiten und Aufgaben zu lösen, unsere Ziele noch erreichen? Mitarbeiter müssen „Selbstentwickler“ werden Für die Mitarbeiter bedeutet dies: Sie müssen immer häufiger ihre Denk- und Verhaltensmuster den veränderten Rahmenbedingungen anpassen. Hieraus resultiert ein gesteigerter Lernbedarf. Dieser ist so gross, dass er durch Personalentwicklungsmassnahmen, die von der Personalabteilung konzipiert und den Mitarbeitern „verordnet“ werden, allein nicht mehr gedeckt werden kann – auch weil der Lern- und Entwicklungsbedarf der Mitarbeiter zu verschieden ist. Folglich muss das Lernen ein Teil des Arbeitsalltags werden und die Mitarbeiter müssen ihre Entwicklung selbst in die Hand nehmen. Sie müssen sozusagen „Selbstentwickler“ werden, um begehrte Arbeitskräfte zu bleiben. Das setzt eine Reihe von Fähigkeiten voraus. So müssen die Mitarbeiter zum Beispiel lernen, selbst – oder mit selbstorganisierter Unterstützung – ihren Entwicklungsbedarf zu ermitteln. Ausserdem müssen sie lernen, eigene Lernprozesse zu organisieren und zu evaluieren. Und zudem müssen sie lernen, sich selbst zum Lernen zu motivieren, auch wenn es mal nicht auf Anhieb klappt. Die Fähigkeit zur Selbstmotivation entwickelt sich zu einer Schlüsselkompetenz in unser heutigen von Veränderung geprägten Arbeitwelt. Denn je eigenständiger und -verantwortlicher und ohne unmittelbare Kontrolle von oben Mitarbeiter arbeiten, umso häufiger müssen sie zu sich selbst sagen: Ich mache das jetzt, obwohl ich dazu keine Lust habe. Und je häufiger sie vor neuen Herausforderungen stehen, umso öfter geraten sie an Punkte, bei denen sie – zunächst – das Gefühl haben: Ich kann das nicht. Dann wird von Arbeitnehmern heute zunehmend erwartet, dass sie nicht unmittelbar die Flinte ins Korn werfen, sondern sich fragen „Unter welchen Voraussetzungen könnte ich die Aufgabe vielleicht doch lösen?“ und einen Versuch wagen. Zuversicht „Ich schaffe das schon“ Das setzt zweierlei voraus. Zum einen müssen die Mitarbeiter im Verlauf ihrer Biografie eine gewisse Grundzuversicht entwickeln: „Irgendwie schaffe ich das schon. Schliesslich habe ich in der Vergangenheit schon viele Aufgaben, die mir zunächst unlösbar erschienen, gelöst.“ Zum anderen müssen sie lernen, ihren Gedanken und somit ihre Gefühle und ihr Verhalten zu steuern. Das heisst, sie können, wenn eine neue Herausforderung auf sie zukommt, zwar durchaus zunächst innerlich fluchen: „So ein Mist. Jetzt muss ich auch noch ...“. Nach einiger Zeit sollten sie aber zum Beispiel denken: „Na ja, das gehört halt zu meinem Job. Und so schlimm, wie es auf den ersten Blick scheint, wird es schon nicht werden.“ Diese Fähigkeit, sich selbst zu motivieren und in eine positive, zuversichtliche Stimmung zu versetzen, haben viele Arbeitnehmer noch nicht in ausreichendem Masse entwickelt. Die Folge: Sie verfallen bei neuen An- und Herausforderungen in eine Art Schockstarre und fühlen sich schnell überfordert. Ein Indiz hierfür ist die wachsende Zahl von Burn-outs und psychischen Erkrankungen. Ihre Ursache ist meist nicht, dass die Mitarbeiter vor so vielen Herausforderungen stehen, dass sie diese mengenmässig nicht mehr bewältigen könnten. Die Ursache ist vielmehr, dass sie vor Herausforderungen stehen, für deren Lösung sie noch keine Strategie entwickelt oder verinnerlich haben. Als entsprechend belastend werden sie empfunden. Diesen Zusammenhang sollten die firmeninternen Personalentwickler stärker reflektieren. Denn dann könnten sie auch Unterstützungs- und Präventionsmassnahmen organisieren. Weitere Informationen: Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neuer ReinraumLonza baut ihre Kapazitäten für virale Produkte aus Lonza wird seine Produktionsanlage in Houston (USA) für virus-basierte Therapeutika erweitern und baut einen neuen Reinraum. Lonza stellt in Houston unter anderem Impfstoffe und Produkte für Gentherapien her. Mit dem Ausbau werden die Produktions-Kapazitäten des Unternehmens Lonza erhöht. Mit dem neuen cGMP-Reinraum können Kunden auf Kapazitäten im Grossmassstab zur Unterstützung von Spätstadium-Projekten im Bereich der viralen Impfstoffe sowie der Gentherapie zugreifen. Der Reinraum wird Einweg-Prozesssysteme nutzen und die Produktion sowie die Fill and Finish-Betriebe von bis zu 2000 Liter unterstützen können. Erweiterte EU-konforme Fill and Finish- Kapazitäten stossen bei den Pharma- und Biotechkunden von Lonza auf grosse Nachfrage. Da diese Erweiterung den gleichzeitigen Betrieb mehrerer cGMP-Abläufe möglich macht, werden sich die Wartezeiten der Lonza-Kunden für Reinraumkapazitäten erheblich verkürzen. Der Bau und die Validierung der neuen viralen Kapazitäten von Lonza werden voraussichtlich Anfang des Jahres 2012 abgeschlossen sein. Heute werden virale Impfstoffe zur Behandlung von Infektionskrankheiten wie AIDS, Grippe und Malaria eingehend untersucht. Die erreichbaren Volumina sowie die damit verbundenen Kosten zur Herstellung viral-gelieferter Impfstoffe – im Gegensatz zu traditionellen Ei-basierten Impfstoffen – machen dieses Fachgebiet zu einem attraktiven, alternativen Produktionsansatz. Die viral-gelieferte Gentherapie stellt einen wachsenden Markt dar, in dem sich derzeit viele Projekte zur Behandlung von Krebs, Krankheiten des zentralen Nervensystems (z.B. Parkinson und Huntington) und Augenkrankheiten wie zum Beispiel fortgeschrittene Makuladegeneration im Entwicklungsstadium befinden. Lonza verfügt über eine breite Erfahrung vom präklinischen Bereich bis hin zur cGMP-Produktion verschiedener viraler Produkte im kommerziellen Massstab. Das Geschäft für virus-basierteTherapeutik gehört zum Lonza-Geschäftsbereich Bioscience. Lonza zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Produkten und Dienstleistungen für die Pharma-, Gesundheits- und Life-Sciences-Industrien. Weitere Informationen: Lonza Group AG Lonza Group AG Lonza Group AG |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
20 Jahre PTSPTS Training Service ist ein Spezialist für Weiterbildung im SektorPharma-, Wirkstoff- und Medizinprodukte. Themen rund um die Gute Herstellungs Praxis (GMP), gute Klinische Praxis (GCP) sowie gute Labor Praxis (GLP)sind Kernelemente der Weiterbildung von PTS Training Service. Das Unternehmen pts wird 20 Jahre alt Kurz zur Historie der Firma PTS Training Service: Die Unternehmensgründung erfolgte 1991 durch Christiane und Reinhard Schnettler in Arnsberg-Hüsten. Ihre Erfolgsidee: Weiterbildung im Pharma-, Wirkstoff- und Medizinproduktesektor. 2003 wurde die florierende Firma um pts Schweiz erweitert. Ab 2007 engagierte sich pts für ein Kontaktstudium Good Quality Practice. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Hochschule Albstadt- igmaringen und PTS Training Service regelte die Zusammenarbeit. Kern des Unternehmens sind die Themen rund um die gute Herstellungspraxis GMP, Gute Klinische Praxis GCP sowie gute Laborpraxis GLP. Daraus sind viele innovative Themengebiete entwickelt worden. Diese Innovationskraft ist ein Wesenselement von PTS Training Service. PTS wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Eine 6-seitige Chronik mit vielen Fotos : 1085_05092011082305.pdf können Sie auch im Netz ansehen unter: http://www.pts.eu/PTS-20-Jahre.html Diese Höhepunkte erwarten Sie in diesem Jubiläumsjahr: 1. GMP- und
Technologiekongress in Freiburg im Breisgau am
20.-21.10.2011 2. 17. GMP-Konferenz am
29.-30.11.2011 in Mainz Weitere Informationen: PTS Training Service |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Zu guter LetztAuch aus Steinen J.W.von Goethe
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| >nach oben | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Copyright by bw medien ag Edited by Annette von Kieckebusch-Gück
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||